Donnerstag, 24. Oktober 2013

Der neue Mitbewohner

Sagt hallo zu meinem neuen Mitbewohner!


Die rechnerlose Zeit hat ein Ende! Endlich geht's wieder weiter, das Bloggen, das Schreiben, das Mitmachen im sozialen Netzwerk.

Meine Generation ist die erste, die mit Computern aufgewachsen ist. Wir haben einige Rechnermodelle und noch mehr Betriebssysteme ausprobiert, doch eines davon blieb stets unerreichbar. Der Apfel thronte über allem, doch niemand konnte sich einen solchen futuristischen Rechner je leisten.

Die Zeiten ändern sich, wie es in der Sexhotline-Werbung heißt. Als klar war, dass in der sogenannten "Ultrabook-Klasse" Geräte mit buntem blauem Betriebssystem genauso teuer sind wie das Mac Book Air, griff ich zu.

Ich gebe zu, es war im Saarland nicht leicht zu bekommen. Doch wozu gibt es das Internet? Ich bestellte beim selben Lieferanten, der mir schon mein altes Laptop von 2008 verkauft hat (das fünf Jahre mit Windows Vista gehalten hat und dann noch ein halbes Jahr mit Ubuntu). Dort bekam ich es sogar noch billiger als der Listenpreis. Was will man mehr?

Mich wundert schon lange, dass die meisten User sich dieses nervige Betriebssystem, das nur mit Virenkiller halbwegs sicher funktioniert, überhaupt antun. Es stellt jeden normalen Menschen auf eine Geduldsprobe.

Für jeden, dem sein Geld zu schade ist, um es für technischen Schnickschnack auszugeben, der aber andererseits auch nicht wie ich plant, mit den Erträgen seines kreativen Ausprobierens irgendwann mal Geld zu verdienen, dem kann ich weiterhin Ubuntu und andere Linux-Systeme ans Herz legen. Diese sind inzwischen so nutzerfreundlich wie Windows 7, die dafür verwendbare Software kann mit der kommerziellen gut mithalten. Aber Vorsicht: Auf diesen Systemen laufen nur Programme, für die kein Urheberrecht gilt!

Was ändert sich für die Leser meines Blogs? Mit neu ausgestattem Schreibgerät stelle ich in Aussicht, künftig auch mal Videopodcasts hier anzubieten. Dafür wurde eine interessante Software ab Werk mitgeliefert. Auch wird es vielleicht in naher Zukunft ein eBook von mir im Handel geben.

Und ich? Muss mich erstmal an das fehlende Rattern, Knattern und Brummen gewöhnen!

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