Sonntag, 29. März 2009

Wer wird Millionär?

Dieses Wochenende läuft mal wieder unter dem Label "aktiv".

Am Freitag habe ich mir endlich den Oscar-prämierten Film Slumdog Millionär angesehen. Das ist ein sehr kurzweiliger, ergreifender, überwältigender Film, der auf geschickte Weise "Lindenstraße" und "Wer wird Millionär?" verknüpft. "Lindenstraße", weil der Film (vom
Regisseur von Trainspotting gedreht) jegliches soziales Problem des modernen Indien thematisiert, der Waisenjunge Jamal muss die alle bestehen, um zu überleben. Bestehen muss er auch die Quizsendung und die fiesen Manipulationen des Moderators (Günther Jauch
ist harmlos dagegen). Kuckt euch den bloß an!


Am Samstag habe ich demonstriert. So sehr mir die unnötigen Provokationen der Autonomen und die Krawallinszenierung (ich stand zunächst mittendrin) auf den Geist gehen, so sehr hat mir die Bewegung an der frischen Luft gut getan. Es waren über 20.000 Leute, auch viele Norddeutsche, dabei. Die Demonstration stand unter dem Motto "Wir zahlen nicht für eure
Krise."

Die Merkel schmeißt den Banken Milliarden hinterher und wer bezahlt den Deckel?
A. Die Banker.
B. Die Zocker.
C. Die Wirtschaftsprofessoren.
D. Wir alle.
Die richtige Antwort erfahren Sie nach der Wahl.

Gestern Abend habe ich mir Peter, Björn und John im Festsaal Kreuzberg live angeschaut. Ihr bekanntestes Lied war "Young Folks". Das lief zwar zunächst nicht im Formatradio, aber auf dem Weg zu den diversen Fanmeilen hatte das im WM-Sommer 2006 jeder in Berlin auf den Lippen. Später wurde es für einen Film schlecht gecovert.

Klassische Kiffermusik zum Entspannen. Einer ihrer Hits heißt nicht umsonst The Chills. Aber diese ruhige Musik haben sie sehr engagiert und rockig rübergebracht. Witzig war, dass sie ihre aktuelle CD nicht mal am Stand verkauft haben.
So wird man kein Millionär.

Ich wünsche allen meinen Freunden und Bekannten einen schönen entspannungs-"reichen" Sonntag.

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